Cluny & Verdun und wieder nach Hause

In Cluny angekommen war es schon wieder dunkel. Also suchten wir ein kleines Restaurant und aßen selbstgemachte, überbackene Tortellinis. Das war sehr lecker, und auch der lustige große Wuschelhund der Besitzer hatte es Niklas angetan :)

Am nächsten Morgen suchten wir den Weinhändler auf, denn wenn man schonmal in der Bourgogne ist, sollte man schon den leckeren Wein holen.

Danach fuhren wir weiter nach Verdun und machten zwischendrin Halt an einem großen Badesee. diesmal waren wir allerdings nicht baden, das war zu kalt.

In Verdun angekommen wollte wir eigentlich ins Kino gehen, aber jeder Film läuft nur 1x die Woche, also blieben wir daheim und schauten zum ersten Mal seit langer Zeit wieder deutsches Fernsehn (Ja, das konnte man da schon empfangen). GZSZ - nicht so berauschend....

Am darauffolgenden Tag machten wir uns auf zum Kriegsdenkmal und im anschluss auf nach Hause, wo wir glücklich am frühen Nachmittag ankamen. Dann hieß es erstmal Auto auspacken udn säubern und danach 4 Wochen Zeit für unsere Familien und Freunde!

 

 

 

Cahors & die Steinzeithöhlen

Am nächsten Tag ging es Flugs über den höchsten Pass der Pyrenäen rüber nach Frankreich. Das Navi wollte uns zwar erst wieder komplett zurük nach Spanien und um Andorra rumleiten, aber wir fuhren auf gut Glück nach Schildern direkt nach Frankreich und siehe da - es dauerte 3 Std weniger. Wir fuhren nach Cahors, ein Tipp unserer Karte. Es war ganz nett, aber nciht so der Wahnsinn. Wir kamen in der Jugendherberge unter, die bis auf das letzte Bett mit einer pubertierenden Schulklasse gefüllt war. Die waren entsprechend randalig, denn es gab ja nichts Interessantes, was man in Cahors angucken könnte. Wir machen uns Fritten, sogar einige aus Süßkartoffeln, was gar nicht so verkehrt schmeckte.

 

Der Höhleneingang Font de Gaume
Der Höhleneingang Font de Gaume

In Frankreich muss man- im Gegensatz zu Spanien - schon um 10 ausgecheckt haben. Für uns kein Problem, doch um halb 10 stand eine unfreundliche Französin vor der Zimmertür, die uns noch mehrmals energisch und schlechgelaunt darauf hinwies. Insgesamt war die Stadt also kein sonderlich gutes Erlebnis, also fuhren wir schnell weiter nach Les Eyzies, in dessen Umgebung es die jede Menge prähistorische Stätten gibt. Noch am selben Tag ergatterten wir die in der Hochsaison heiß begehrten Plätze in einer der limitierten Führungen und besichtigten eine Höhle mit alten Zeichnungen an der Wand. Wir mussten nicht mal etwas zahlen, und hatten quasi eine Privatführung. Die Frau war sehr auskunfts- und diskutierfreudig. Wir freuten uns, mal was anderes als mittelalterliche oder römische Geschichtszeugnisse zu sehen.

Dann übernachteten wir in einer kleinen Pension und besichtigten am folgenden Tag noch eine weitere Höhle, diesmal mit einem gigantischen Felsfresko. Da unser Reiseplan allerdings etwas eng gestrickt war, fuhren wir danach schnell weiter nach Cluny.

 

 

Teruel & Andorra

Unsere Fahrt führte uns weiter nach Teruel. dort schmiedeten wir den ultimativen Schlachtplan: ein kleiner Stadterkundungsgang, kurzer halt auf einen Kaffee im Café Central, Stopp im Hostel, später  Bier und Frankfurter beim Deutsch-Spanischen Abend und anschließend Party in den Gassen der Stadt (es war wohl ein Feiertag). Aber wie das mit unseren Partyplänen so ist: es klappt nie, wenn wir es planen, sonst aber umso besser. Die Küche hatte schon geschlossen, also wir unsere Frankfurter essen wollten und die Party in den Gassen war nicht zu bemerken. Dann halt kein leckeres Abendessen... :(

Nicht unser Foto, trifft es aber ziemlich gut...
Nicht unser Foto, trifft es aber ziemlich gut...

Am nächten Morgen mussten wir früh los, um die weite Strecke nach Andorra zu schaffen. Wir holten uns Xurros, verloren auf dem Weg meine Sonnenbrille und auf ging es im Schweinsgalopp nach Andorra. Aber wer sich unter Andorra das nette Städtchen aus Max Frischs Drama vorgestellt hatte (Niklas), wurde bitter enttäuscht. Die Hauptstadt Andorra la Vella ist grau, hässlich und vollgestopft mit Shoppingmalls und pseudoreich aussehenden Damen im Pelz und deren Hündchen. Zudem sind Unterkünfte dort nur zu Luxuspreisen erhältlich. So setzen wir uns Abends nach einer Erkundungstour in die Bar und probierten Andorranische Spezialitäten. Und es durfte natürlich auch die Fußball-live-Übertragung nicht fehlen.

Schöner Ausblick
Schöner Ausblick

Wir hatten dir Hoffnung, schon Skifahren zu können, aber die Lifte waren noch nicht auf, also sattelten wir auf Plan B - Wandern - um. Die Entscheidung war eindeutig eine Gute. Von der Stadt sah man nichts, sondern nur atemberaubende Berglandschaften. Dennoch war der 'Wanderweg' wohl eher ein 'Klettersteig' mit permanenten 80% Steigung. Aber wir sind ja jung und fit, also kein Problem. Der Plan für den Nachmittaqg war, die nicht vorhandene Mehrwertsteuer auszunutzen und ordentlich shoppen zu gehen. Aber angesichts der ersten Mall von innen hatte ich schon keine Lust mehr. Paradox, denn Niklas wollte das auf jeden Fall noch machen! Also brachen wir die Mission ab und kehrten ins Hotel zurück. Siesta.

 

 

 

Albarracin

Shooting für die Shirtdesigner - Rike und Roni!
Shooting für die Shirtdesigner - Rike und Roni!

So fuhren wir abends weiter nach Albarracin, eine kleine, sehr sehr sehr abgelegene Stadt in den Bergen. Wir kamen in einer kleinen Pension unter, die günstiger war als die Jugenherberge und auch noch wesentlich netter war. Am nächsten Morgen erkundeten wir ausgiebig die Stadt (wobei es bei der Größe nicht so lange dauerte) und kletterten auf die alten, noch sehr gut erhaltenen Stadtmauern mit grandiosem Ausblick über die umliegenden Täler. Anschließend spazierten wir noch ein wenig den Bach im Tal entlang, gingen mal wieder ganz wagemutig schwimmen, und bauten ein Rindenbötchen.

 

 

Toledo & Aranjuez, Cuenca & Ciudad Encantada

Das ist Waldemar der Hund. Auf ihn haben wir lange gewartet und unsere Erwartungen wurden nicht enttäuscht!
Das ist Waldemar der Hund. Auf ihn haben wir lange gewartet und unsere Erwartungen wurden nicht enttäuscht!

Wenn man schonmal an so einem schönen See ist, dann wird auch gebadet, auch wenn es schon der 23. November ist. Gesagt, getan. Wir haben dabei ziemlich gefroren, aber manchmal muss man Opfer bringen. :) Weiter gings nach Toledo, die spanische Ex-Hauptstadt. Der damaligen Königin war das Wetter zu unbeständig und so zog der gesamte Hofstaat innerhalb eines Tages ohne irgendeine Planung nach Madrid um - dort angekommen hat sich der König dann gewundert, dass es dort keinen Platz für alle gab. Da soll mal einer sagen, die Deutschen hätten nen Schaden :D

Hängende Häuser "casas colgadas"
Hängende Häuser "casas colgadas"

Nach entspanntem schlendern durch die Gässchen wurden wir erschlagen von den horrenden Eintrittspreisen für jegliche Sehenswürdigkeit. 7€ Eintritt in die Kathedrale wollten wir uns dann doch nicht leisten und spinxten durch einen Zweiteingang in die Kirche. War nett da. Bald darauf fuhren wir weiter nach Aranjuez, mit den Gärten der königlichen Winterresidenz. Das war zwar ganz nett, aber das Angucken hat jetzt nicht sonderlich viel Zeit in Anpruch genommen und so viel war sonst auch nicht los. Also entschieden wir uns spontan, direkt weiter zu unserer nächsten Station zu fahren: Cuenca. Routiniert organisierten wir Pension, Stadtplan mit den wichtigsten Attraktionen und gute Restaurants innerhalb von Minuten. So besichtigten wir - auf Geheimtipp der Infofrau - die Brücke, die Cuenca über eine Schlucht mit dem anderen Hang verbindet noch am selben Abend/Nacht.

Neuentdeckung des Abends - und leider vergessen wie das Zeug hieß.
Neuentdeckung des Abends - und leider vergessen wie das Zeug hieß.

Und ich muss sagen, ohlala! das war schon ein gigantischer Anblick, die berühmten über dem Abgrund hängenden Häuser im warmen Licht der Laternen zu sehen. Und die Brücke war auch nicht schlecht.

Nach einer Stippvisite im Park fanden wir die uns empfohlene Bar bzw Cervezeria und probierten uns so durch die Biersorten. Zu jedem Bier bekam man gratis als Häppchen verschiedene Tapas. Der Laden war brechend voll mit lauter lustigen Spaniern, die das Madrid Fußballspiel schauten. Danach ging es ins Bettchen schlafen.

In Deutschland wären diese 'Spazierwege' schon längst wegen Gefahr für Touristen gesperrt
In Deutschland wären diese 'Spazierwege' schon längst wegen Gefahr für Touristen gesperrt

Am nächsten morgen zahlten wir viel zuviel Geld für 2 Toast mit Marmelade zum Frühstück und verließen schleunigst die Pension. Wir schlenderten durch die Altstadt Cuencas und besahen, was wir am Abend nur aus der Schlucht bestaunt hatten. Wir erkundeten die Ruinen an mehr oder weniger abenteuerlichen Wander und Spazierwegen und kraxelten auch sonst an dem riesigen Fels herum, der die Stadt über die Landschaft erhebt. In einer der Touristeninfos arbeitete eine nette Deutsche, die ein Auslandsjahr an einer Sprachschule machte. Die informierte uns auch über den Weg zur Ciudad Encantada, der 'verzauberten Stadt'.

Lass das Ding bloß nicht umkippen!
Lass das Ding bloß nicht umkippen!

Es ist eigentlich keine Stadt, durch Erosion entstanden aus Kalkfelsen faszinierende Gebilde aus Stein, die ein Labyrinth aus Formationen und Brücken bilden. Jede Formation hat einen Namen, der an sein Aussehen erinnern. So gibt es beispielsweise die 'Amantes de Teruel', die an zwei sich küssende Silhouetten erinnern. Dank der Nebensaison waren wir mal wieder die einzigen Besucher (bis auf ein ältliches Ehepaar), und konnten nach herzenslust auf den ganzen Gebilden rumkraxeln. Ich kann mir gut vorstellen, wie es da im Sommer zugeht, alle Pfade gefüllt mit kleinen schreinden Kindern und Müttern in hohen Schuhen, die verzweifelt versuchen, damit den Weg entlangzukommen und Vätern, die sich dann mal um das Picknick kümmern. Wiedermal zeigte sich auch hier, dass Spanier es mit den Sicherheitsvorkehrungen nicht so genau nehmen. ;)

Danach besuchten wir noch 'Nacimiento del Rio Cuervo', also sehr schöne Wasserfälle, und badeten darin. Das heißt, ich badete meine Füße, und Niklas badete ganz - bei 3,5°C. Mutig.

 

 

Merida & der See

Wir wollten eigentlich nach Caceres, aber als wir die Stadt von Weitem sahen, beschlossen wir, das wir uns das nicht antun wollen und fuhren direkt weiter nach Merida. Auf dem Weg dorthin kamen wir an einem Flussvorbei, von einer alten, schon etwas brüchigen Brücke überspannt, auf der wir dann picknickten und die Gegend genossen. Gegen Abend erreichten wir Merida und kamen dort in einem Hostel unter. Am nächten morgen besichtigten wir ein Wenig die Stadt und deren römische Ruinen. Wir spazierten am Fluss entlang und suchten abenteuerliche Routen die Stadtmauer hinab. dann zog es uns weiter in Richtung Toledo.

Auf der Weiterfahrt kamen wir wieder nicht sonderlich weit. Diesesmal zog uns ein versteckter See in seinen Bann, an dem wir erst lang das Ufer entlangkletterten und uns dann entschlossen, dort zu campen. Während wir die Gegend erkundeten stellen wir fest, dass alle Häuser ringsum verlassene Bauruinen waren. Keine Einziges war mehr bewohnt, obwohl alle doch recht neu erschienen. sofort fantasierten wir ein wenig über die giftigen chemischen Abwässer, die die Bewohner vertrieben hatten, oder den Immobilienhai, der sie vertrieb um einen Staudamm zu bauen. Wir kochten unseren frisch gekauften grünen Spargel und machten ein Lagerfeuer, um nacher ins Bett zu fallen.

 

 

 

Valencia de Alcantara

Unsere Reise zurück nach Figueira, um um den Wagen zu holen und die Weiterfahrt nach Valencia war der blanke Horror, dessen Einzelheiten ich nicht darlegen möchte. Davon kriegen alle schlechte Laune. Nur soviel: Wir waren von morgens 6 bis 22 Uhr unterwegs.

Abends kamen wir mehr oder minder entnervt bei Gill und Chris an, ein Londoner Pärchen, das nach spanien gezogen war, um dort Ruhe zu finden. Chris ist begeisterter Koch und legte jeden Abend ein köstliches Menü für uns aufs Parkett. Die 4 Hunde und 5 Katzen sorgten dafür, dass immer was los war und ständig gingen Freunde ein und aus. Wir hatten eine schöne, und entspannte Zeit. Eine Woche Auszeit vom Reisen sorgte für einen klaren Kopf und Freude auf die Weiterreise.

Wir arbeiteten jeden Tag und halfen auf der Farm. Wir reparierten Zäune, misteten den Gemüsegarten aus, hackten Feuerholz, putzen die Küche und schleppten Holzbalken. Wir gingen an den See picknicken und spazierten in der Gegend herum. Abends gab es wie immer leckeres Essen, danach feuerten wir den Kamin an und schauten Filme aus der umfangreichen DVDSammlung. So ging die Woche schnell ins Land. Am Sonntag machten wir noch eine gemeinsame Wanderung. Doch leider konnten wir nicht unsere geplante Route nehmen, denn wir hatten nach Murphys Gesetz den einzigen Tag des Jahres erwischt, an dem in diesem Gebiet die Hundehetzjagd veranstaltet wurde. Da wollten wir nur ungerne dran teilnehmen, also änderten wir die Route, sammelten ein paar Pilze, besichtigten Ruinen und schlossen das Ganze mit einem deftigen Picknick ab. Am Monatg wollten wir nur ungerne gehen, aber die Reise geht weiter, the show must go on, und so lieferten wir Pauline bei ihrer nächsten Farm ab und machten und auf den Weg.

 

 

 

Porto

Nach so einigem Hin und Her am Morgen der Abfahrt wegen des Laptops und den unzuverlässigen Aussagen einer der Mitarbeiter konnten wir erst einige Reisebusse später als geplant nach Porto nehmen. Angekommen nahmen wir ein Taxi zu Tiago (ich werde ihn aufgrund der vielen Ruis mal so nennen). Wir luden das Gepäck ab und fuhren direkt wieder in die Stadtmitte und besichtigten auf eigene Faust ein wenig die Stadt, da Tiago zur Uni musste. Wir aßen in einem netten kleinen Restaurant und fanden einen Flohmarkt, wo wir Mädels Schmuck erstanden. Abends führte und Tiago in ein kleines Restaurant, welches in Hintergassen versteckt lag und aßen eine Portoer Spezialität dessen Namen ich grad vergessen hab. Es waren alle erdenklichen Fleischarten zwischen 2 Toast - soweit so gut - mit einer verdammt leckeren Soße, die das ganze so lecker machte. Das Rezept haben wir leider nicht rauskriegen können - Streng geheim. Dann probierten wir wieder Daheim eine Flasche des leckeren Portwein aus dem väterlichen Weinkeller. Yummi.

Am nächten Tag machten wir eine recht kostspielige Stadtführung mit Tiago. Wir machten eine Führung durch Sandeman's Portweinkeller und durften am Ende noch einige probieren. Dann zogen wir surch die Stadt, besichtigten Kirchen, nahmen Lifte, sahen Brücken und wanderten die Uferpromeade entlang. Dann wurden wir von unserem ersten Herbststurm überrascht und nahmen den Bus nach Hause.

Lissabon

07.-12.November

Da Niklas einen anderen Bus als Pauline und ich nahmen, kamen wir auch zu unterschiedlichen Zeiten im Hostel an. Wir alle hatten aber eines gemeinsam: Wir mussten ewig nach dem Hostel suchen, denn diese liegt IN einem Souvenirshop. Klingt komisch - ist es auch. Man geht einfach durch den Laden durch eine Tuer und die Treppe hinauf und schon ist man da. Aber darauf muss man ja erstmal kommen!

Jaa wir also endlich in unser Zimmer gestappt und dabei viel uns schonauf, dass irgendwie niemand in diesem Hostel zu sen scheint. Das war komisch. Dann wurden uns die Betten zugewiesen und wir wollten alle andere , aber das war kein Problem weil es ja eh niemanden in dem Hostel gab, der in den anderen Betten schlafen konnte. Außerdem war die Tür kaputt. Nach einer Nacht in diesem Zimmer wurde ebenjene dann reperiert und wir durften in ein anderes Zimmer ziehen. Zunächst haben wir jedenfallsunsere Wäsche gemacht und waren einkaufen. Dann etwas gekocht und zum Abschluss Gijinja (oder wie auch immer das geschrieben wird) getrunken. Am nächsten Morgen wurden wir durch die Quietschetüre geweckt. Wir waren voller Elan und wollten die Stadt sehen, eine free walking tour machen und danach die Elektriko28 nehmen. Aber es hat geregnet und Sabeth und Pauline haben ein bisschen geränkelt,und letztenendes hat uns unser Tourguide und die Elektriko 28 im wahrsten Sinne des Wortes im Regen stehn lassen, so das Sabs und Pauline ihren Schnupfen wenigstens in vollen Zügen genießen konnten. ... Wir haben uns dann darauf beschränkt an diesem Tag nix mehr zu machen,obwohl die Mädels umbedingt in ein Museum gehen mussten. Mussten nicht wollten. Ich bin ein bisschen stolz, dass ich ihnen diesen Unsinn ausgeredet hab. Also haben wir gehörig nichts gemacht außer versucht in ein Woofing projket oder ein Ferienhaus in Malaga zu kommen. Das gestaltete sich schwierig und zog sich über mehrere Tage. Im Endeffelkt sind wir jetzt in einm komplett anderen Projekt an einem ganz anderen Ort, aber schön isses da auch.  Am Mittwoch sind wir mit der 28 durch Alfara und Beirro Alto gefahren, was eigentlich sehr schön war. Aber das war uns noch nicht genug und weil wir unser Tagesticket ja noch gar nicht ausgenutzt hatten, sind wir noch nach Belem gefahren um dort das Denkmal der Entdeckung, die Kathedrale von Belem und ein Museum zu sehen. Das Museum hatte allerdings eine neue Ausstellung, die erst am selben Abend aufgemacht hat und die Künstler waren noch nicht fertig mit dem Aufbau ihrer Skulpturen. Machte nix, die Maler waren ja auch noch nicht fertig mit der Wandgestaltung, aber die hatten ja auch noch eine Stunde Zeit. Ob sies geschafft haben wissen wir allerdings nicht, da wir dann wieder zurück gefahren sind . Oh und ich hab vergessen, dass wir ungefähr 2 Stunden in einem  Buffettrestaurant saßen und Skat gespielt haben. Das war witzig.  Zu guter Letzt haben die beiden Schnupfnasen dann noch von Sarah (dem Tourguide) Drogen gekriegt, damit es ihnen ganz schnell wieder besser geht und wir haben auch erfahren, dass Sahra am nächsten Tag die free walking tour macht, an der wir dann auch teil genommen haben. Die wa so lala. Wir haben zwar etwas erfahren, aber im Gegensatz zu den anderen Touren die wir schon gemacht haben war die nicht so voller Elan. Dafür kam am Ende die Sonne raus und wir haben diese auch schön und lange am Fluss genossen.  Dann haben wir unseren Portoaufenthalt geklärt und aufgrund dessen unser Lissabon Hostel verlägert. Weil die Rezeptionistin nicht rechen kann haben wir 23 € gespart. Toll. Und letztlich  wollten wir zur Weinprobe aber die hatte leider schon geschlossen und meinte wir sollten morgen einfach wieder kommen. So hatten wir für den nächsten Tag den Masterplan, aber weil sich Sabeth völlig zu recht entschieden hat im Bett zu bleiben haben wir diesen nicht wahrgenommen. Stattdessen sind Pauline und ich Einkaufen gewesen, Tasche und Schuhe, haben den Latop zu Reperatur gebracht und sind ein bisschen durch BeirroAlto geschlendert. Dann kamen wir zurück und haben Sabeth bemuttert. Abends sind wir dann noch zur Weinprobe und uns hat eigentlich kein Wein so recht geschmeckt außer dem Likör. Außderdem durften wir Olivenöl probieren. Abends gabs dann ein sehr leckeres Lachssteak. Omnmnom. Und wir haben die nächsten paar Wochen geplant.  Außerdem haben wir eine nette kleine Anekdote über einen Inder zu erzählen, das macht aber jemand anderes als ich. Jetzt aber sind wir nach einer kleinen Odysee auf dem Weg nach Porto zu einem Freund von Bene, sein Name ist, oh Wunder auch Rui.

 

(Diesen Text konnte ich erst jetzt korrigieren, Niklas hat ihn blind im ruckelnden Bus geschrieben, also wundert euch nicht :) )

Figueira da Foz

06.-07. November

In Figueira angekommen gingen wir erstmal an den riesigen Strand mit richtigen Surferwellen (ist jetzt ja Atlantik) und genehmigten uns im Cafe einen Pingadu und Pasteis de nata. Will heissen einen Espresso mit einem Schuss Milch und so Eigelb-Zucker-Toertchen. Spezialitaeten aus Portugal. Dann trafen wir Rui, der uns den Weg nach Paiao, dem nahe gelegenen Doerfchen, in dem Rui und sein Vater Rui Pai leben. Der Weg war gesaeumt mit tausenden Eukalyptusbaeumen und sonnenbeschienen. Angekommen, kochten wir uns ein leckeres Abendmahl und genossen den folgenden Tag, erkundeten das Doerfchen und machten groesstenteils gar nichts. Montag morgen nahmen wir den Bus nach Lissabon und liessen Igelchen (das Auto) wohlbehuetet in Paiao zurueck.

Salamanca

04./05. November

Auf dem Weg nach Salamanca machten wir in einem verschlafenen Mittelalterstaedtchen namens Avila halt, um unsere hungrigen Maegen zu befriedigen. Leider waren wir nicht sehr erfolgreich auf der Suche nach einem Doener-Laden, weswegen wir uns schliesslich mit Pizza als Apettitanreger von dannen machten. In Salamanca angekommen fanden wir nach stundenlangem Rumgekurve und einigen kleinen Nervenzusammenbruechen schliesslich unser Hostel, wo wir freundlich auf deutsch begruesst und eingecheckt wurden.

Unsere Unterkunft stellte sich als Kellerzimmer heraus, spartanisch eingerichtet. Niklas erwaehnte ein gewisses Kasernen-Feeling, nicht zu unrecht. Wir brauchten einige Anlaeufe,uns aufzuraffen und nicht einfach auf unseren quietschenden Betten einzuschlafen, doch schliesslich machten wir uns doch noch auf den Weg Richtung Stadtmitte, wo wir die als schoensten Platz spaniens ernannte Plaza Major suchen wollten. Das Zentrum von Salamanca ist schoen, sehr alt und ueberhaeuft von beeindruckenden alten Kathedralen und Gebaeuden.

Nach einem kleinen Spaziergang und unheimlich viel Frieren - es ist ploetzlich kalt geworden - kehrten wir ins Hostel zurueck, wo wir bloss noch ins Bett fielen und schliefen.

Am naechsten Morgen erledigten wir nur das Noetigste im Hostel, nicht einmal das Fruehstueck wollten wir dort verbringen, da es eher weniger einladend war, sehr zu unsrerer Verwunderung, da das Hostel im Lonely Planet als Insidertipp galt.

Lange Rede kurzer Sinn, weg aus Salamanca und ab nach Figueira da Foz, Fruehstueck im Auto und eine Fahrt durch wunderschoene Landschaften und viel Sonne.

Madrid

01.-04. November

In Madrid angekommen, checkten wir im Hostel ein und parketen unser Auto im Parkhaus nebenan, welches wie immer schweineteuer ist, aber besser, als spaeter KEIN Auto mehr zu haben. Dann schauten wir in Paulines Hostel vorbei, aber wor druften es leider nicht betreten, da wir ja nicht bezahlt hatten. Deswegen kochten wir dann also doch kein gemeinsames Abendessen, sondern kreeirten unseren eigenen gigantischen Nudelauflauf, von dem wir Tage haetten essen koennen. Abends trafen wir dann wieder Pauline mit Ying und Aaron im Schlepptau. Wir wollten irgenwo in eine nette Bar und einen trinken, aber in Spanien macht man sowas erst so gegen 12 Uhr und wir hatten erst halb 10. Also kaufen wir uns einen edlen Tropfen Wein und machten es uns in unserem Hostel gemuetlich (bei uns durfte man naemlich sogar Leute mitbringen...). Schliesslich verabschiedeten wir uns von den andern, die nach Hause wollten, und statteten Willy einen Besuch ab, der geschaeftlich in Madrid war. Der musste aber frueh raus, und so machten wir uns rasch auf den Rueckweg ueber den Broadway Madrids.
Point at Sky without pointing
Point at Sky without pointing

Am naechsten Morgen nach dem Fruehstueck entspannten wir im Gemeinschaftsraum, bis die Walking-Tour fuer Madrid begann. Pablo, unser Fuehrer zeigte uns die Oper, den Stadtkern, den Palast und vieles mehr und unterhielt die ganze Gruppe mit seinen Scherzen.

Nach 3 Stunden waren wir ziemlich fertig und machten erstmal Nudelauflauf-Pause im Hostel. danach machten wir uns auf zum Contemporary Arts Museum Reina Sofia. Miro, Dali und Picassos beruehmtestem Werk "Guernica". Wenn man ein bisschen Hintergrundwissen zur spanischen Geschichte hat, versteht man direkt viel mehr. :)

Zurueck im Hostel nahmen wir an der geselligen Runde mit diversen Gratisgetraenken teil und gewannen eine Pubtour umsonst. Die machten wir dann aber nur zur healfte mit, denn so lnagsam merkten wir die 6 Wochen ununterbrochenes Reisen dann doch und waren unglaublich muede.

Dienstagmorgen starteten wir dann gemeinsam mit Pauline im Igelchen Richtung Salamanca.

 

 

Barcelona

30.-01.November

Lecker Paella
Lecker Paella

Nachdem wir also diesesmal RICHTIG in Barcelona im HostelOne ankamen, mussten wir (wie eig immer) erstmal warten, dass unsere Zimmer fertig wirden. Also zogen wir los und ich zeigte Niklas erste Eindruecke der Stadt, waehrend wir durch den Arc de Triomph und den Park runter zum Hafen liefen und ueber die Rambla wieder zurueck zum Hostel. Den Abend verbrachten wir sehr entspannt in einem kleinem Restaurant. Zuvor wurden wir allerdings Opfer der Zeitverschiebung, die wir verpasst hatten. Ganz gemaess der spanischen Lebensweise machen die Restaurants ja fruehestens um 8 auf. Wir standen also puenktlich um viertel nach 7 vor dem Restaurant und wunderten, wieso hier noch alles geschlossen hat. Gluecklicherweise war das Hostel nur 2 Strassen entfernt und wir bekamen eine Std spaeter eine leckere Paella mit Hauswein.

Chris, unser Walking-Tour-Guide
Chris, unser Walking-Tour-Guide

Am naechsten Morgen nach dem Fruehstueck entschieden wir uns, an der Free Walking Tour teilzunehmen und wurden von Chris durch den gotischen Stadtkern gefuehrt und erfuhren so manch eine interessante oder lustige Anekdote. Am Ende der Fuehrung, 2 ½ Stunden spaeter hatten wir dann doch ziemlichen Hunger, was sich mit meinem Plan, Niklas den beruehmten Markt an der Rambla zu zeigen, sehr gut traf. Wir schlenderten durch die Staende und erwarben dann jeder ein Bio-Vegetarisches-Fair-Trade Menue.

Danach machten wir einem Abstecher zur Sagrada Familia, die erst in ca 20 Jahren nach insgesamt 150 Jahren Bauzeit fertig gestellt sein wird. Sie ist immer wieder aufs Neue wirklich beeindruckend. Zurueck im Hostel machten wir eine verspaetete Siesta um danach zu kochen. Dabei lernten wir 2 wirklich nette Ukrainer kennen, die mit uns plauschten und ein Glaesschen Rotwein tranken. Nach dem Essen ging es runter in der Partykeller des Hostels, wo schon alles bereit fuer die Halloweenparty war. Wir gesellten uns zu ein paar netten Franzosen, Adrien und Jade aus Toulouse, die uns nach nettem Gespraechen zu sich einluden, sollten wir auf dem Rueckweg vorbeischauen wollen. Niklas ging um 2 ins Bett und wir wollten noch weiter ziehen in einen Club. Aber es war schon 4 Uhr und der Rezeptionist hat uns nen Vogel gezeigt und ist wieder nach drinnen gegangen. Ich habe daraufhin einen netten Amerikaner getroffen, der auch nach Madrid weiterreisen wollte. Wir stellten fest, dass er 2 Wochen spaeter erst dort ist. Kaputt fiel ich irgendwann ins Bett und wurde am naechsten Morgen um 8:45 von einem ungeduldigen Niklas unsanft geweckt. Er fuehlte sich krank und konnte nicht schlafen. Von wegen geteiltes Leid ist halbes Leid. Na Danke.

Niklas war sehr sehr krank...
Niklas war sehr sehr krank...

Gemeinsam mit den Ukrainern fuhren wir zum Park Güell und bestaunten die Blumen und die Architektur Gaudis. Niklas veranschiedete sich verfrueht zum Auto, wir anderen schlenderten gemuetlich weiter und genossen unsere Zeit. Schliesslich besichtigten wir noch Gaudis Haus, welches in dem Park stand und einige seiner Werke, persoenliche Gegenstaende und von ihm designte Moebel beherbergte. War nett, aber seine 5€ nicht unbedingt wert J Deswegen bleibt lieber im Park uns geniesst die unglaubliche Aussicht von der Plattform ueber die ganze Stadt bis zur Kueste. Schliesslich verabschiedeten wir uns und machten uns auf den Weg nach Zaragoza. Wir haben schliesslich einen Termin mit Pauline einzuhalten!

Cadaques, Girona & fast Barcelona

28.- 30. Oktober

Nach einigen Stunden Autofahrt, die unnoetig von einem franzoesischen Autofahrer, hinter dem wir in den Bergen hergetuckert sind, verlaengert wurde kamen wir in Cadaques an. Man muss schon sagen, das ist mal ne schoene Stadt. Wir troedelten ein bisschen durch die Gassen und entschlossen uns dann zum Dalí Haus zu fahren. Als wir da waren, waren wir ein bisschen enttaeuscht, denn so spektakulaer wars nicht. Also zahlten wir auch nicht die 5€ eintritt um uns den Schreibtisch Dalís anzugucken. Dann gings weiter und obwohl wir eigentlich nach Lloret wollten machten wir halt in Girona. Streng nach unserem Motto: "Entweder Hostel oder Restaurant" entschieden wir uns dafuer im Auto zu pennen und essen zu gehen. Wir landeten in einem sehr... rustikalem Laden und mussten, um mit der Kellnerin kommunizieren zu koennen unsere Tischnachbarn fragen. Das wiederum stellte eine Art Vertrauenbindung zwischen uns her, sodass wir noch am selben Abend mit denen einen trinken gingen, fast bei denen haetten pennen koennen und am naechsten Tag mit denen feiern gehen wollten. Nach einer Runde Tekken auf einem alten Spielautomaten in der Bar (Sabeth und ich dachten beide, wir wuerden die gleiche Person spielen in wirklichkeit wars die Demo, wir hatten ja kein Geld eingeschmissen...) schliefen wir auf Debaauus Elterns Parkplatz am Rande von Girona.

Am Wochentag? wollten wir schwimmen gehen. Es hat sehr lange gedauert, bis wir eine Schwimmhalle fanden und als es dann so weit war, erfuhren wir, dass dort Badekappenpflicht galt. Verdammt. Also zum anderen Schwimmbad. Auch dort Badekappenpflicht und auch dort verkaufte man keine. Aber uns wurde empfohlen im Chinaladen eine zu kaufen. Problem: Wir fanden keinen Chinaladen. Also belog ich denSchwimmhallenwaerter (Sabeth hatte keinen Bock mehr), kaufte eine Eintrittskarte und durfte zwar nicht schwimmen, wohl aber duschen und da war ja der Sinn der Sache. Und zu meiner Freude gabs dort auch noch eine Sauna, ganz ohne Badekappenpflicht. Toll. Abends wollten wir uns wieder mit Debaauus treffen, der hatte aber erst spaeter Zeit und so vergnuegten wir uns alleine in Girona. Gut fuer uns: Wir waren waehrend der grossen Woche da, wo irgendwas gefeiert wurde und so sahen wir ein Puppentanzspektakel. Danach waren wir Kataloisch essen. Es gab Haeppchen, aber was fuer welche. Der Hammer. Sehr lecker. Dann waren wir muede, also fuhren wir auf irgendeinen abgelegenen Parkplatz und schliefen dort im Auto.

"Oh. Heute ist Tappastag der Grossen Woche in Girona. Sollen wir da heute Abend hingehen Sabeth?" "Nein Man. Wir haben ein Hostel in Barcelona gebucht, da muessen wir hin." "Ja ok, hast ja recht." Nach diesem Dialog fuhren wir Richtung Barcelona. Und nach ner guten Stunde kamen wir dort auch an. Ab ins Hostel One wo uns gesagt wude, dass wir einen Tag zu frueh da waren. Fuck. Damit hatten wir beide nicht gerechnet. Was nun? Naja wir sind wieder aus Barcelona raus und am Meer entlang gefahren, bis wir einen geeigneten Platz am Strand gefunden hatten. Geeignet zum Campen. Nach leckeren Tapas und dem Sieg Barconas ueber Mallorca schlugen wir also unser Zelt auf und schlifen nach einemGlas Barbera ein. Am naechsten Morgen konnten wir direkt im Meer schwimmen gehen. Sabeth fand die Idee toll, ich nicht sooo. Am Ende war ich mehr davon begeistert als sie.

Vive La France

26.- 27. Oktober

Zunaechst waren wir in Frejus. Aber eigentlich haben wir da auch nur geschlafen, wirklich was unternommen haben wir nicht. Nur unsere waesche haben wir gemacht, die dann Nachts aufgehaengt, in der festen Hoffung, dass es nicht mehr regnet. Naja diese Hoffnung hat sich als falsch herausgestellt und so waren all unsere Sachen zwar sauber aber immernoch nass. Wir also weiter nach Carcassonne, hatten uns schon die Adresse einer Jugendherberge rausgesucht und ins Navi getippt. Also wir ankamen fiel uns dann auf, dass ganz Carcassonne von Maern umgeben ist und wir garnicht in die Stadt mit dem Auto rein kamen. Gut darueber haette man sich auch vorher informieren koennen... Jedenfalls sind wir dann in die schoene Stadt rein und haben unsere Waesche aufgehaengt. Stolze 8 kg. Dann schauten wir uns die schoene Stadt an. Wirklich sehr schoen weil alt. Es gab noch einen Laden mit leckeren Keksen. Fuer den naechsten Tag hatten wir den festen Entschluss genommen viel von der Stadt zu sehen. Das haben wir nicht getan und sind stattdessen Richtung Cadaques und Llorett de Mar gefahren.

 

Auf nach Frankreich!

20.- 25. Oktober

Schön Feuer mit Rosecco und Ekelsnudeln
Schön Feuer mit Rosecco und Ekelsnudeln

Nach einer feuchten Nacht und einem Haarschnitt, den ich zu 50% reduziert bekam, sind wir dann nach Norden aufgebrochen. Da die Fahrt was länger dauerte entschlossen wir uns, anzuhalten und auf nem Feld zu campieren. Überall war Holz und so entschloßen wir und zusätzlich ein Feuer zu machen. Es war sehr groß. Und warm. Und rauchig. Naja nachdem wir dann ins Bett gefallen sind und Sabeth schon seelenruhig schlief habe ich noch tapfer unseren Zeltplatz gegen einen Esel verteidigt... Morgens wurden wir dann vom Traktor des Bauerns geweckt, der Holz holen wollte. Als er uns sah, fragte er uns ob wir gut geschlafen haben. Eigentlich wundern wir uns im Nachhinein darüber das er uns kein Frühstück brachte... naja Italiener frühstücken eh selten. Und für ihn ist bestimmt 8 Uhr morgens mehr Mittag als Morgen...  Also wir jedenfalls fuhren weiter.

"Du kommst nicht vorbei!!!"
"Du kommst nicht vorbei!!!"

Nach einigen Stunden Fahrt, kurzer Pause, wie immer kochen IM Auto (dafür gabs was Aausgefllenes: Nudeln mit Tomatensoße) und einigen weiteren Stunden Autofahrt durch Genua... Feierabenverkehr... kamen wir schließlich in Arenzano an, wo wir einfach mal in nem 4  Sterne Hotel gefragt haben wie teuer denn so ein Zimmer ist. Die nette Dame an der Rezeption muss unsere mißliche Lage erraten haben und hat so den Preis um 99% gesenkt (ungefähr). Jedenfalls blieben wir da. 2 Tage. Wenn schon denn schon. Und diese beiden Tage haben wir effektiv genutzt. Sie waren prallgefüllt mit Nix-tun. Naja gut: wir kamen für etwa 10 min an den Strand, aber das war auch schon das Maximum an Aktivität. 

Extra ein Boot gemietet um das Foto zu machen!
Extra ein Boot gemietet um das Foto zu machen!

Schlauerweise fuhren wir dann wieder zurück. Nach Cinque Terre. Da wollten wir wandern. Aaaaber wir lagen lieber am Strand und hörten Harry Potter Die Heiligtümer des Todes (DOBBY STIRBT!!!! Voldemort auch. Und Hermines Kind heißt Hugo LOL!!!ROFLCOPTER!!!) <- Spoiler. Naja jedenfalls wanderten wir dann doch nicht. Stattdessen suchten wir eine Pension und fanden sie in Form unseres Auto recht schnell. Sehr bequem. Und so konnten wir Kräfte tanken für die 12 km Wandern und die 5 Stunden dauern sollte. Hat se aber nicht... Also wir haben schon 5 Stunden gebraucht, aber auch nur weil wir nicht glauben wollten, das dieser eine Wanderweg unpassierbar war. War er aber doch wegen einer Steinlawine und so... Dann haben wir noch nach ner alternativen Route gesucht, bevor wir dann doch den Zug genommen haben. Da sind also 3 Stunden hin verschwunden. Die restliche Wanderung war atemberaubend. Generell Sonnenschein, einer der besten Tage des Jahres, nach Informationen Einheimischer, mit denen wir mittlerweile in fließendem Ialienisch sprechen können. Aber das verwunderte uns nüscht. Denn wie schon zu Beginn des Trips geplant, ist überall wo wir sind NUR gutes Wetter. Danach haben wir noch Wasser geklaut. Uhh wir Schelme. Dann haben wir die gleiche Pension des Vorabends besucht und nach einer erneuten Nacht mit Wellnesscenter und Massage fuhren wir wieder durch Genua. Diesmal ohne Stau, denn der verschwand hinter den Regenschleiern des Gewittersturms. Jetzt sind wir aber sicher in Frankreich angekommen. Ist schön hier... Naja geht so.... französisch halt.  Dann haben wir die gleiche Pension des Vorabends besucht und nach einer erneuten Nacht mit Wellnesszenter und Massage fuhren wir wieder durch Genua diesmal ohne Stau, denn der verschwand hinter den Regenschleiern des Gewittersturms. Jetzt sind wir aber sicher in Frankreich angekommen. Ist schön hier... Naja geht so.... französisch halt. In einer netten Jugendherberge unterekommen heißt es Gute Nacht. 

Rom

16.- 20. Oktober

Samstag, 22. Oktober

Wir kamen Sonntagabend erst spät an und es war schon dunkel. Autofahren in der Großstadt war wiedermal ziemlich nervtötend ganz im Gegenteil zu den wunderschönen Küstenstraßen, die wir auf dem Hinweg genommen hatten. Auf der Suche nach einer Touristeninformation wanderte Niklas los während ich bis dahin tapfer den Wagen gegen zwielichtige Typen verteidigte. Niklas kehrte mit einer Riesenliste an Hotels und Hostels zurück und wir telefonierten uns durch ganz Rom. Denn hier geht die Saison bis Ende Oktober, darauf waren wir nicht gefasst. Aber wir fanden dann doch noch ein Hostel ganz in der Nähe und zu allem Überfluss auch durch Zufall einen sicheren Parkplatz direkt in der selben kleinen Gasse. Das Hostel Marello war nett, aber es war nicht sonderlich viel los. Ein paar Gestalten irrten herum, das wars. Aber ein Bett gabs und natürlich eine schöne warme Dusche. Auf dem Weg nach unten, um den Abend ein einer der kleinen Restaurants in der Gasse ausklingen zu lassen, kamen wir an einer schwarzen Tür vorbei hinter der wir Gelächter und laute Musik hörten. Auf Deutsch: Da ging mega die Party und wir dachten schon, DA wären all die Leute, die oben fehlten. Stimmte auch, aber leider wars das falsche Hostel. Also am nächsten Morgen aus dem Nonnenhostel auschecken und via Internet direkt fürs andere buchen.  Das ist nämlich wesentlich billiger.

Nach dem einchecken wurden wir wegen der Sperrstunde schon wieder raus geschmissen und haben uns deswegen auf den Weg  zum Colosseum gemacht. Also zuerst sind wir natürlich durch die Ruinen des alten Roms gewatschelt, aber es war sehr heiß und dennoch witzig. Am Abend gabs leckere Tagliatelle mit Steinpilz-Gorgonzola Soße. Und wir haben gaaaaanz viele tolle Leute kennen gelernt. Dazu gabs auch noch gratis Cocktails wie jeden zweiten Tag im Party Hostel. Zum Abschluss sind wir, geführt von dem Hostel... manager (?), in eine Bar gegangen, in der es wohl üblich war dass die 2 Kellnerinnen an Stangen und wenig bekleidet tanzten.... Aber es gab nen Kicker und so haben wir wie blöde gekickt. Sabeth hat immer verloren (aber mit Würde!!!) und ich hab mal gewonnen (dank der lustigen frankfurter Grinsebacke). 

Am nächsten Morgen gingen wir los zum Vatikan, nur um nach einer halben Std zum Hostel zurückzukommen, weil wir beid ja kurze Hosen anhatten und das ist ja Gotteslästerung. Bei Versuch Nummer 2 hats geklappt und wir sind in die Fänge eines charmanten jungen Mannes geraten, der uns eine tolle Führung durch das Vatikansche Museum schmackhaft machte. Wir haben also viel zu viel zu viel zu viel bezahlt und haben dafür eine 4 stündige Führung bekommen.

Danach hatten wir noch eine Verabredung mit Marco und seiner Freundin Caterine. Sie haben uns die Geheimtipps in Rom gezeigt, eine saugute Gelateria und den Orangengarten mit Blick über die gesamte Stadt. Die beiden waren wirklich sehr nett und wir haben uns gut verstanden. Außerdem konnten die beiden fließend Italienisch, Deutsch,  Englisch und Französisch.  Da war ich ein bisschen neidisch und als wir wieder im Hostel waren haben wir uns von Jøachim Norwegisch, von Pam, Andréa und Chimena Spanisch, von Xi Sum Chinesisch und vom Reiseführer Italienisch beibringen lassen. HA, wir sind also auch multilingual begabt! Am Abend waren wir ziemlich fertig und sind relativ früh schlafen gegangen. Aber davor gab es die Spaghettiparty, was nichts anderes heißt als ein gigantischer Topf mit Spaghetti und Oliventomatensoße für das gesamte Hostel. Das war lecker und ziemlich gesellig.

Am letzten Tag fassten wir den Entschluss, das gesamte Illuminati-Hörbuch durchzuhören und dabei die Strecke durch Roms Kirchen abzulaufen. Das war schön aber anstrengend, denn leider waren die entscheidenen Stellen wegen Renovierungen, noch nicht aufgeräumte Papstaudienzen und ähnlichem oft nicht zugänglich. Wir haben uns aber tapfer geschlagen und fast den gesamten Weg geschafft. Wir brauchten den gesamten Tag dafür und sahen viele schöne Plätze, Kirchen und Sehenswürdigkeiten der Stadt. Wieder daheim fassten wir gemeinsam mit den anderen den Entschluss, unseren Abschied gebührend zu feiern und zufällig fiel das ach mit Jazmins Geburtstag zusammen sodass die gesamte Runde dank der Freicocktails, des Biers und des Weins bald sehr guter Laune war und zu einer nahegelegenen Disco aufbrach.

Jaa und der Abend war nun wirklich sehr amüsant. Vorallem einer regte das Interesse der Menge. Der Barkeeper. Er war ungefähr doppelt so guter Laune wie alle versammelten zusammen und lud mich (Niklas) immer wieder auf Pinnchen ein. Schließlich sprang er wie von der Tarantel gestochen durch den Raum, eine Flasche in der Hand haltend, und füllte den Umstehenden die Münder mit delikatem Gesüff. Bis er plötzlich auf dem Boden lag und alle Ihn für tot hielten. Aber er nahm die Flasche, kippte sich den Ret des Zeugs in den Mund und war happy. Den ganzen Abend lang. Irgenwann bin ich dann noch raus und habe mich mit Taschendieben gebattled. Die haben immer wieder versucht mir das Portmonaie zu klauen es aber einfach nicht geschafft. Ich fnd das sehr amüsant... Der Abend endete damit, dass wie in unserem 12 Zimmer das Fenster nicht geschlossen hatten und von den Hostelangestellten geweckt wurden, weil sie die 4 cm Wasserlache die sich im ganzen Zimmer ausgebreitet hatte, aufwischten. Und jetzt dürft ihr mal raten, wessen Betten direkt am Fenster standen, und wer seelenruhig darin schlief, als draußen das Jahrtausengewitter tobte, welches die Ubahn überschwemmte und einen Mann ertränkte? Naja wir haben unsere Sachen jedenfalls jetzt erst trocken gekriegt.  Damit verabschieden wir uns zum Strand.

 

 

Toscana

13. - 16. Oktober

Donnerstag, 13.10.2011

Heute sind wir voll frueh von Basti losgefahren (16 Uhr) und waren noch schnell einkaufen, Essen, Oel und Wein. Und dann tuckerten wir etwa 4 Stunden auf der Schnellstrasse Richtung Florenz, bis wir beschlossen Pause zu machen. Irgendwo am Strassenrand in den Bergen der Toscana. Also haben wir unser Zelt aufgestellt, den Tisch und die Stuehle dazu, ein Loch gebuddelt (Klappspaten ftw) und gekocht. Im Anschluss an das grandiose Mahl gabs dann noch ein Lagerfeuer. Das war schoen warm... Und natuerlich das eine oder andere Glaesschen Wein. 

Am naechsten Morgen fuhren wirweiter nach Florenz, und bummelten in den Abendstunden durch die historische Altstadt zum Neptunbrunnen, zur Vecchiobrücke oder zum Dom Santa Maria del Fiore.

Am nächsten Morgen fuhren wir nach Pisa, bestaunten den schiefen Turm und die Massen der Touristenstaende. Relativ schnell ging es weiter Richtung Kueste. Nach einer Nacht im Auto mangels Pension oder Jugendherberge und einem Zusammenstoss mit einem Einheimischen fuhren wir an der Kueste entlang Richtung Rom. Herrlichstes Wetter und tiefblaues Meer luden zum Schwimmen und Picknick am Strand ein.

Wir wollten in Richtung der Insel Elba, sind aber dann auf einer anderen Insel gestrandet, von der wir bis heute den Namen nicht kennen. Dort campten wir auf einem ziemlich verlassenen Campingplatz der sich immerzur Essenszeit spontan füllte und direkten Zugang zum Strand hat.

Dort musste dann erstmal die lästige Hausarbeit gemacht werden. Wäsche, kochen,spülen, aufräumen.

 Deswegen kamen wir ziemlich spät erst los und fuhren in einem Rutsch nach Rom runter.

 

Vicenza

09. - 13. Oktober

Mittwoch, 12.10.2011

Gestern war toll. Erst haben wir Krams gemacht. Internetkrams. Dann kam Basti von der Arbeit und gab uns die Fahrräder. Und wir fuhren los. In die völlig falsche Richtung. Aber wir hatten ja das Navi dabei. und das führte uns dann richtig. Und nach gut 2 Stunden waren wir dann auch aus Vicenza und über die Autobahn. Jetzt hieß es den vino sfuso zu finden. Nachdem wir Rüdiger getroffen hatten und sehr häufig von seinen Artgenossen von allen Bauernhöfen mit lautem Gebelle vertrieben wurden, standen wir plötzlich in einem rießigen Raum der bis zur Decke mit Weinfässern gefüllt war. Wir testeten jeden einzelnen Wein und entschlossen uns schließlich für einen süßen Weißen und einen halbtrockenen Roten. Zwei Fläschchen nahmen wir mit, morgen fahren wir mit dem auto vorbei und holen nochmal ein paar Tropfen mit. Bei einem Spitzenpreis von 1,50 €/Liter... Jedenfall hatten wir den ganzen Tag nix gegessen und waren dementsprechend hungrig. Also gönnten wir uns ein ganzes Menü. Omnomnom. Wieder daheim gönnten wir uns noch ein Gläschen des eben gekauften. Jetzt müssen wir aber los, es geht nach Verona!!!

Hade

Niklas

Dienstag, 11.10.2011

Am nächsten Morgen hieß es früh aufstehen, um nach einem schnellen Frühstück mit dem Zug nach Venedig zu fahren. Nach anfänglicher Zugverwechslung kamen wir sicher in der Stadt an. Niklas, der sich bereits etwas in der Stadt auskannte zeigte mir die Rialtobrücke uns wir erkundeten die kleinen Gässchen. Es war erstaulich leer, da bereits die Nebensaison begonnen hatte und hauptsächlich italienische Touristen zu finden waren.

In einer kleinen Gasse ging Niklas dann unfreiwillig baden und beschloss, sich an einem kleinen Platz in der Sonne zu trocknen. Derweil zog ich alleine weiter und ereichte schließlich bei bestem Wetter den wunderschönen Markusplatz und besichtete die Basilika.

Mit dem Wasserbus fuhr ich zurück und sammelte den mittlerweile wieder halbwegs getrocketen Niklas wieder ein. Wir setzten uns auf die Stufen zum Wasser hinunter, genossen die Aussicht und machten erstmal Mittagessen mit hausgemachter Marmelade, Käse und frischen Brötchen.

Wieder per Schiff besuchten wir die Insel Lido und machten danach noch einen Abstecher auf Giudecca, um da eine schöne Kirche zu besuchen. Nachdem sich Niklas vor dem Bahnhof noch fliegenden und leuchtenden Nippes hat andrehen lassen, ging es mit dem Regionalzug wieder zurück nach Hause.

 

Sabeth

Der Weg nach Italien

07. - 09. Oktober

Sonntag, 09.10.2011

Hallo Bummelwelten!

 

Von Wien nach Graz haben wir noch 2 nette Mitfahrer, Daniel und Nina mitgenommen. Danach konnten wir zum erstenmal unsere neue Freiheit richtig ausleben und hinfahren, wo wir wollten. Wir haben bei strömenden Regen Graz durchstreift, auf der Suche nach Regenschirmen.

Im nächsten Gasthaus das Buffet geräumt, und in der Touristeninformationen nach Sehenswürdigkeiten gefragt. Die gab es auch, waren aber nicht sonderlich spektakulär. Ein Kirchturm auf dem Schlossberg, auf dem kein Schoss ist. Da musste man mit nem teuren Aufzug rauffahren und konnte dann über die  Stadt gucken. War nass und kalt. Deswegen sind wir schnell wieder runter und auf die Muhrinsel, ein Café mitten im Fluss und haben uns wieder aufgewärmt. 

Mit dem Auto gings weiter nach Klagenfurt. Auf dem Weg dorthin fiel uns der Himmel auf den Kopf. Temperatursturz um 20 Grad, Schneesturm, Minusgrade. Wir flüchteten uns  in eine nette kleine Pension, wo wir den Abend mt leckerem Wein und Tomaten-Brie-Brot verbrachten, und das Wetter aussaßen. Wir hatten eigentlich vor, uns beim Frühstücksbuffet den Bauch für den gesamten Tag vollzuschlagen. Das hat nicht so ganz geklappt. Schade.

Wir informierten uns also wiedermal über Nettigkeiten in der Gegend und landeten im angeblich so beschaulichen Velden am Wörthersee, es war aber nur so lala. Man konnte nichtmal mehr schwimmen gehen, da alles Hotelgelände war und dementsprechend touristisiert. Das Ortsschwimmbad hatte schon seit Ende August zu.

So landeten wir schließlich in Spittal, um in der Erlebnistherme mit Spaß- und Ernstbad zu entspannen. Der Blick aus der Sauna zeigt das atemberaubende Bergpanorama.

Nach einer zweistündigen Fart über die ital. Grenze und einer ziemlich unbequemen Nacht auf dem Parkplatz in Tolmezzo frühstückten wir in einem urigen Dörfchen und probierten unsere ziemlich bescheidenen  Italienischkenntnisse aus. Das Ende vom Lied: Sabeth bekommt anstatt Kakao einen Schokopudding in der Tasse.

Unser Weg führte uns durch die wunderschöne Landschaft am Lago di Cavazzo vorbei. Wir machten eine kleine Spontanwanderung am Ufer entlang und bestaunten die Natur. Auf der Weiterreise kamen wir noch an einem kleinen, arschkalten Bergfluss entlang, in dem wir noch ein kurzes Bad nahmen. Dann erreichten wir endlich Vicenza und erstanden sogleich auf dem Antikfohmarkt ein Schloss. 

Totmüde fielen wir bei Sebastian zuhause ein und nach einer sehr leckeren Pizza im örtlichen Restaurant auch sofort ins Bett (Welches in einem blauem VWBulli steht).

Wien

01.- 07. Oktober

Mittwoch, 04.10.2011

Hallo Weltenbummler!

 

Die Tage in Wien sind erfüllt von gutem Wetter und entsprechender Laune.  Gemeinsam mit Gastchwester Christina erkunden wir die Großstadt.

Karaokebars, die mit äußerst begabten Sängern bevölkert sind und von Jim Beam-Testleuten heimgesucht werden, die uns für eine Probierumfrage Shots zum testen schenken.

Schwimmen in der Donau, Siedler spielen und faul in der Sonne liegen.

Abende im Theater, um sich ach den kulturellen Teil der Stadt zu gemüte zu führen.

Ein Besuch im Albertinermuseum, in dem sich Picasso, Weiler, Monet, Magritte und andere Gößen die  Klinke in die Hand geben.

Eine leckere Sachertorte oder auch ein Restaurant, in dem das Essen vollkommen umsonst ist und wir einfach nur viel Trinkgeld  gegeben haben :)

Kurzum, wir lassen es uns gut gehn.

 

Haltet die Ohren steif

Sabeth

 

Hallo.

 

Während Sabs darüber geschrieben hat bin ich in der Küche halb ertunken. Hört sich komisch an, ist aber arg schmerzhaft.  Jedenfalls hab ich ein bisschen gekocht und der Wassdampf hat meine Lungen getränkt. Das man beim Kochen allerdings tatsächlich ertrinken kann ist bislang noch nicht bewiesen... 

Jedenfalls hab ich von Sabeth die hochehrenvolle Aufgabe bekommen über das Quiz zu berichten. Zuvor möchte ich aber noch einige Punkte ergänzen. 

Der Karaokeabend war tatsächlich sehr lustig. Nur das mit den guten Sängern stimmt absolut NICHT! Ich habe in meinem Leben noch nicht so untalentierte Säger gesehen. Im Endeffekt waren es nur zwei die nicht singen konnten, nur die beiden mussten sich auch immer und immer wieder eintragen um einen nach dem anderen Song zum Besten zu geben. Der blanke Horror!!! Es war jedenfalls sehr schwer das auszuhalten (nach einer Stunde ging es dann so halbwegs) und dem ganzen setzte einer die Krone auf, der vor lauter gefühlsmäßigem Gegröle  immer wieder auf den Boden sank. Meine Reaktion darauf seht ihr in unserer Galerie.

Vorgstern jedenfalls waren wir im Wiener Deewan. Der Laden ist toll. Es gibt ein persisches Büffet, der Laden ist uralternativ und es schmeckt geil. Wir haben jeder einen Saft getrunken und dafür insgesamt 2 (in Worten: Zwei) €  gezahlt. Na gut wir haben 13€ Trinkgeld gegeben, aber das ist das Prinzip des Ladens. Das Essen ist umsonst, es gibt immer sofort gratis einen Pott Wasser und die anderen Getränke sind spottbillig.  Am Ende gibt dann jede/r, was ihm/ihr das Essen wert war. Und das variiert natürlich. Aber der Laden hält sich nun schon seit 6 Jahren.  Sowas will ich auch aufmachen.

Danach gings in das Billabong. Eine Australische Bar in der man nur Englisch spricht und in der es jeden Montag ein Bar-Quiz gibt. Innerhalb von 2 1/2 Stunden muss man dann 20 Fragen beantworten, die nun wahrlich nicht ohne sind. Dann zahlt jeder 2 € Teilnahmegebühr, kriegt dafür einen Shot und das team (max 8 leute) mit den meisten richtigen Fragen kriegt einen 40 € Verzehr(oder vertrink)gutschein. Tolle Sache, irsinnig schwierige Fragen... Wir sind 4. geworden , mussten aber um das zu erreichen uns mit einem anderen Team zusammen tun. Dieses hat sich dann den tollen Namen "CFATE" (Combined forces against the Evil) gegeben.seitdem wissen wir also dass Dornröschen bei Disney mit richtigem Namen aurora heisst und das in Sambuca Holunder drin ist. Und das John F. Sellamon der erste sportler war, er eine Millionen Dollar verdient hat. Und das mit Boxen... Es war trotzdem geil und ist nur jedem zu empfehlen, der mal in Wien ist!

Ich wünsch euch ne gute Nacht und guck jetzt alle Teile von Herr der Ringe am Stück!!!! WOHOOO!!!

Gruß Niklas

Samstag, 01.10.2011

Hallo Weltenbummler!

 

Nachdem wir Frauke erfolgreich wieder nach Aachen losgeworden sind, suchten wir uns erstmal einen Campingplatz für die letzte Nacht: The Tent.  Über 6 Stunden Autofahrt haben wir mit unseren zwei Mitfahrern Rudi und David bis nach Wien überstanden. Zu allem Überfluss mussten wir wegen drohener Motorüberhitzung während 30 Grad prallender Sonne die Lüftung auf heißester Stufe laufen lassen, denn wir wollten nicht wie die zahlreichen Autoleichen am Fahrbahnrand enden. Hat uns aber alle natürlich nicht gestört... Der Stau konnte uns also nicht aufhalten!  Nachdem wir dann auch noch in Wien das Bezirksparkproblem gelöst hatten hieß es ersteinmal schlafen! Nach uns die Sintflut :)

 

Niklas und Sabeth

 

Oktoberfest

25.-30. September 2011

Donnerstag, 27. o9. 2o11

Nach 7 Stunden Autofahrt und tanzen an der Tankstelle sind wir endlich in München bei Ricarda und Harry angekommen. Heute ging es dann los. Nach anfänglichen Schwierigkeiten bei der Wahl der Fahrkarten konnte uns nichts mehr halten: Schwimmen in der Isar. Alles, hauptsache GEGEN den Strom, denn mit ihm ist es ja langweilig. Nach Niklas' vergeblichen Versuch, eine Ente durch langes Stillsitzen im eiskalten Wasser zu fangen (er wird sich vermutlich einen Pips zuziehen) gab es dann Tipps von den Einheimischen zum erfolgreicherem Entenverzehr (was wir dann doch nicht gemacht haben).

 

Den ganzen Tag über hatten wir viel Spaß und sind jetzt stolze Besitzerinnen (Wir Frauen müssen ja zusammenhalten, stimmt's Niklas!?) 3er wundertoller Leinwände. Kostenlose Kunst - tolle Sache. Irgendwer hängt irgendwo ein kleines Kunstwerk hin, der, der es findet, darf es behalten und macht ein Foto mit seinem neuen Bild. Dieses Bild schickt man dann an die angegebene Emailaddresse und wies weiter geht wissen wir noch nicht. Ein leckeres Mahl beim Paulanerbiergarten, in dem immer die tolle Werbung gedreht wird (Ich möchte diesen Teppich nicht kaufen.) mitsamt dreier leckerer Münchener Heller hob die Stimmung vor allem bei Frauke...

 

Gute Nacht

 

Frauke, Niklas & Sabeth

Vorbereitungen

bis 25. September

Donnerstag, 22.09.2011

Hallo liebe Weltenbummler!

 

Nur noch 3 Tage, dann geht es los!

Die letzten Vorbereitungen laufen, dann geht es zusammen mit Frauke nach München aufs Oktoberfest! Die Vorfreude steigt!

 

Sabeth

Sabeth in Vienna 25.-30. Juli

Im Juli war ich nocheinmal in Wien, die alten Zeiten wieder aufleben lassen. Da Anni, meine frühere Zimmernachbarin aus Südafrika und auch Tahnee aus Heinzberg da waren erlebte die Euriade 2009 ein revival. Und was für eins!

Die Bilder zu meinem Urlaub findet ihr in der Galerie.

Mara, Berni, Franzi, Gabriel, Anni, Tahnee, Christina, Mei-An, Lio, Gabriela, Lucas, Martyna, Elia, Judith, es war eine geile Zeit, ich wünsche euch allen viel Glück in den Jerusalem, Südafrika und natürlich auch Zuhause.

 

Sabeth

Hier sind wir gerade